BUCH

Voraussichtliche Veröffentlichung Herbst 2026
Das Buch zur Website: Schalensteine, Menhire und Steinkreise in Tirol
Die Ergebnisse jahrelanger Sucharbeit im Gebirge nach den Zeugen prähistorischer Kultur in Tirol mündet im Herbst 2026 in einem Sachbuch. Thomas Walli-Knofler und Werner Kräutler fassen die bisherigen Ergebnisse ihrer jahrelangen Nachforschungen in den Tiroler Bergen im Buch zusammen. Auslöser war die Erforschung des riesigen ‚b’schriebenen Stoa‘ im Viggartal, einem Seitental des Nordtiroler Wipptales.
Waren zu Beginn ihrer Forschungsarbeit nur wenige Schalensteine in Tirol öffentlich bekannt so ändert sich dies mit der Veröffentlichung des Buches fundamental. Auch deshalb, weil sich den beiden Autoren sich in den letzten Jahren zahlreiche interessierte "SteinsucherInnen" angeschlossen haben. Inzwischen wurden mehr als 100 Schalensteine und dutzende Menhire kartiert. Mehr noch: Auch zahlreiche Steinkreise wurden wieder entdeckt.
Eine Weltneuheit
Das Buch wartet mit einer weltweit völlig neuen Hypothese auf: die Bürger-ForscherInnen gehen davon aus, dass Schalensteine ein Codiertes Informationssystem mit vorzeitlichen Piktogrammen sind. Anders ausgedrückt: Schalensteine sind ein erstes, von den steinzeitlichen Jägern lesbares und verstandenes Informationssystem. Damit wird auch erstmals der Sinn hinter den vielen urzeitlichen Schalen ersichtlich. Die im Buch vorgestellten Schalenstein-Informationen wurden decodiert und weisen überraschende und stimmige Informationen auf.
Dass die Jäger der Steinzeit ihre Schalen nicht aus Jux und Tollerei oder gar aus Langweile gebohrt hatten, wird im Buch eindrucksvoll klargestellt. Deren Lage entlang prähistorischer Wege definiert viele der Schalensteine als Orientierungssteine mit vorzeitlichen Piktorgrammen. Wir alle orientieren uns ja heute noch mit der Hilfe von Piktogrammen, seien es Hinweise auf Toiletten, Aufzüge, Treppen, Rolltreppen, Parkplätze für Behinderte, um nur einige zu nennen. Vor tausenden von Jahren waren dies Höhlen, ‚Hohle Steine‘ oder Seen.
Das Buch öffnet ein völlig neues Kapitel in der Betrachtung vorzeitlicher Steinmonumente in Tirol und belegt eindrucksvoll den Respekt unserer Vorfahren vor den Bergen, die sie nicht selten als Sitz der Göttinnen betrachtet hatten.